"Papierlos" - das wünscht sich ein jeder Jurastudent, wenn er vor der mühseligen, sisyphus-gleichen Arbeit steht, mal wieder eine neue Ergänzungslieferung in seinen Schönfelder, Sartorius,..etc. einzusortieren. Im Klartext: 500-1000 Seiten auf Dünndruckpapier inclusive der Gefahr, angesichts des Blätterberges ein paar Seiten zu verschludern. - Das muss doch nicht sein!
Vielmehr wäre es doch mittlerweile sicher technich zu realisieren, die umfangreichen Gesetzessammlungen in einem handlichen Format (etwa Pocket Pc o. ä.) abzuspeichern und damit gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Weder umständliches Einsortieren von Hand mehr durch automatische Updates und auch keine Schlepperei kiloschwerer Bücher!
Da frägt man sich doch, was einer Digitalisierung letzterer noch im Wege steht. - Hier ist allein die fehlende Bereitschaft und Akzeptanz der zuständigen Stellen zu nennen, eine digitalisierte Ausgabe der Gesetzessammlungen in Prüfungen zuzulassen. Solange dieses nämlich nicht möglich ist, bleibt die digitalisierte Gesetzessammlung für den Studenten leider reines Privatvergnügen.
Daher ein ernstgemeinter Aufruf: Ein Umdenken ist angesagt, Papier gehört hier der Vergangenheit an!!
Carina