Heute Poststellenemailadresse, morgen e-Government?

Praxiserfahrung mit staatlichen Institutionen: Immer wieder nett, wenn man eines dieser bürokratischen Schreiben bekommen, indem praktisch zwischen den Zeilen steht welche Unterlagen denn nun wirklich von dem Amt benötigt werden. Die Rufnummer des zuständigen Sachbearbeiters ist schnell gewählt und mit etwas Glück auch ein netter Beamte oder nette Beamtin am anderen Ende der Leitung. Richtig nett ist jedoch, dass die einzelnen Sachbearbeiter zwar eine persönliche Rufnummer haben, jedoch keine eigene Emailadresse, sondern nur Eine für das gesammte Amt, wie z.B. Poststelle-a@lff.bayern.de. "Aus Sicherheitsgründen," wie mir die Dame am Telefon erklärte. "Die Emails werden dann ersteinmal überprüft" - Tja das geht ja nun wirklich nur über eine einzige Emailadresse, da haben die staatlichen IT-Spezialisten sicher recht und eine Email sollte man auch nicht einfach nur an den entsprechenden Sachbearbeiter per Email weiterleiten, sondern schön brav und effizient ausgedruckt und über die Hauspost zugestellt werden.

Vielleicht hat ja jeder Sachbearbeiter in 10 Jahren eine eigene Emailadresse und schon in 100 Jahren wird dann das e-Government Wirklichkeit.